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Freispruch verweigert : Eine Zeitreise zum klinisch-psychiatrischen Blick auf die Angehörigen psychisch erkrankter Menschen

Wie schaute die Anstalts- bzw. Krankenhauspsychiatrie im 19. und 20. Jahrhundert
auf die Angehörigen ihrer Patientinnen und Patienten? Zur Beantwortung dieser Frage geht es auf Spurensuche in einigen psychiatrischen Lehrbüchern dieser Zeit, ergänzt um Werke der bundesdeutschen Psychiatriegeschichtsschreibung. Die Fundstellen zeichnen ein Bild, nach dem Angehörige bei der Entstehung und bei der Heilung einer psychischen Krankheit lange Zeit vor allem ein Risiko darstellten. Soziologisch-sozialpsychiatrisch inspirierte Reformen führten ab den 1970er-Jahren zur Korrektur des klinischen Blicks, die jedoch weder durchgreifend noch nachhaltig war.

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